Ursula Heimann

Ursula Heimann – Textile Grafiken – Atelier – 2026

Neben meiner beruflichen Tätigkeit widme ich mich der textilen Kunst und entwickle freie textile Graphiken.

Schon als Jugendliche habe ich gerne gestrickt, genäht und gestickt. Die Vielfalt textiler Techniken und Materialien, ihre Haptik und Farben liebe ich bis heute sehr. 

Nach vielen Jahren, in denen Familie und Beruf im Mittelpunkt standen, fand ich in einer persönlichen Umbruchphase zur textilen Arbeit zurück und begann, Gedanken und Erfahrungen mit Nadel und Faden auszudrücken.

Heute widme ich mich wieder intensiv der textilen Kunst  und habe meinetextilen Arbeiten zu „textilen Graphiken“ weiterentwickelt. Hierbei kommt esauf Komposition, Farbe und Rhythmus an, und zugleich auf Verfremdung,Struktur und die Kombination von Stichen.

Als Bildträger nutze ich grobmaschige AIDA-Stoffe. Ihre Rasterstruktur dientals grafisches Element, das spannende Verfremdungseffekte erzeugt. 

Ursula Heimann – Textile Grafiken – Paradies – 2026 – Ausschnitt

Meine Werke entstehen aus einer Grundidee, die ich in meinem Skizzenbuch notiere, und  immer weiter entwickle. Dabei geht es nicht um das Abstickenfestgelegter Muster, sondern um einen lebendigen Prozess, bis am Ende einetextile Graphik entstanden ist, die die ursprüngliche Idee in vollendeter Formausdrückt.

Ursula Heimann – Textile Grafiken – Atelier – 2026

In meinen Arbeiten spiegeln sich eigene Erfahrungen und Gefühle wider, und zugleich Themen, die mein berufliches Leben prägen, wie kulturelle Vielfalt,nachhaltige Transformation und Zukunftsfragen.

Dabei beschäftigt mich die Frage, wie ich Gefühle oder Gedanken in Farben, Formenund Strukturen umsetzen kann, um unterschiedlichste Menschen damit zu berühren.

Internationale Lebensstationen auf den Kanarischen Inseln, in den USA sowie15 Jahre in Mexiko und Lateinamerika haben mir textile Traditionen eröffnet,die mich tief beeindruckt und beeinflusst haben.